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Kanton Waadt
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Die Waadt [] (KĂŒrzel VD; schweizerdeutsch Wadt [], französisch []; italienisch Vaud (veraltet Vado), rĂ€toromanisch ) ist ein Schweizer Kanton. Der Hauptort und zugleich die bevölkerungsreichste politische Gemeinde ist Lausanne. Amts- und Umgangssprache ist Französisch.

Der Kanton wird als die Waadt oder auch als das Waadtland bezeichnet, im Französischen Pays de Vaud. Die Einwohner heissen WaadtlÀnder, im Französischen Vaudois [].

Der Kanton Waadt ist hinsichtlich der Einwohnerzahlcite-ref-4[4] und des Bruttoinlandproduktescite-ref-5[5] nach den Kantonen ZĂŒrich und Bern der drittgrösste Schweizer Kanton. BezĂŒglich der FlĂ€che ist die Waadt der viertgrösste Kanton nach GraubĂŒnden, Bern und dem Wallis.

Von 1536 bis 1798 war die Waadt ein Untertanengebiet der Stadt und Republik Bern. Mit der Errichtung der Helvetischen Republik wurde sie eine von deren – «Kanton» genannten – Verwaltungseinheiten; ein selbstĂ€ndiger Kanton der Schweizerischen Eidgenossenschaft wurde sie 1803.

Contents

‱ Name
‱ Geographie
‱ GewĂ€sser
‱ Berge
‱ Geologie
‱ Klima
‱ Sprachen
‱ Politik
‱ Legislative
‱ Exekutive
‱ Judikative
‱ Wirtschaft
‱ Tourismus
‱ Verkehr
‱ Sport
‱ Geschichte
‱ Bezirke
‱ Kultur
‱ Siehe auch
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Name

Der Name geht auf voralthochdeutsch wald- «Wald» zurĂŒck und meint «waldreiches Land». Das französische Vaud (ursprĂŒnglich ausgesprochen) reflektiert noch die Vokalisierung des voralthochdeutschen /l/ zu einem /w/ und den dadurch entstandenen Diphthong /aw/, wogegen sich in der deutschen Form Waadt die monophthongierte frankoprovenzalische Lautung Vad erhalten hat.cite-ref-6[6]

Geographie

Die höchste Erhebung stellt der SĂŒdwestgipfel des Sommet des Diablerets (3210 m ĂŒ. M.) dar, der tiefste Punkt befindet sich am Genfersee mit 372 m ĂŒ. M.

Der Kanton Waadt liegt im Westen der Schweiz und erstreckt sich vom Genfersee zum Neuenburgersee. Er grenzt im Nordwesten an die französischen DĂ©partements Ain, Jura, und Doubs, im SĂŒdwesten an den Kanton Genf, im SĂŒdosten an das Wallis, im Osten an die Kantone Freiburg und Bern und im Nordosten an Neuenburg. Über den Genfersee hinaus grenzt das Waadtland im SĂŒden an das DĂ©partement Haute-Savoie.

Der Nordwesten des Waadtlands wird vom Jura eingenommen, der SĂŒdosten von den Alpen. Der Rest befindet sich im Mittelland. Neben dem Kanton Bern ist der Kanton Waadt somit der einzige Kanton der Schweiz, der Anteil an allen drei Grossregionen der Schweiz hat.

Im Nordosten bildet der Bezirk Avenches eine vom Kanton Freiburg umschlossene Exklave. Andererseits befinden sich drei Freiburger Enklaven in der Waadt.cite-ref-7[7] Im SĂŒdwesten des Kantons befindet sich mit CĂ©ligny eine Enklave des Kantons Genf.

GewÀsser

Die Seen nehmen insgesamt eine OberflĂ€che von 393 Quadratkilometern (12,23 Prozent), die FlĂŒsse und BĂ€che von 9,4 Quadratkilometern (0,29 Prozent) der gesamten KantonsflĂ€che ein.cite-ref-8[8] Das bedeutendste GewĂ€sser ist der Genfersee, der sich beinahe an der gesamten sĂŒdlichen Kantonsgrenze entlangzieht. Im Norden schmiegt sich der Kanton um das SĂŒdufer des Neuenburgersees und an das Westufer des Murtensees.

Zu den wichtigsten Seen, die vollstĂ€ndig im Kanton liegen, gehören der Lac Brenet, der Lac de Joux, der Lac de Bret und der Stausee Lac de l’Hongrin. Die wichtigsten FlĂŒsse sind die Orbe, die Broye, die Venoge, die Mentue und die Aubonne.

SĂ€mtliche Seen im Kanton sind ĂŒberwacht und sauber, sodass Baden, Segeln, Windsurfen oder Fischen ohne Gefahr möglich ist.cite-ref-9[9]

Berge

Das höchste Gebirgsmassiv sind die Les Diablerets im SĂŒdosten des Kantons (im Kanton Waadt bis 3210 m ĂŒ. M.). Weitere wichtige Berge sind der Dent de Jaman, der Jorat, das Oldenhorn, die Rochers de Naye, der Chasseron, der La DĂŽle, der Mont Risoux sowie der Mont Tendre.cite-ref-10[10]

Geologie

Entlang dem Jura wird die Erdschicht durch jurassische Kalk-Nagelfluh bedeckt, unter welcher sich eine rote Molasse befindet. Bei Orbe zwischen Echallens und Yverdon befindet sich in grosser Ausdehnung eine Knauermolasse. Nicht weit davon entfernt bei Onlens und GoumoĂ«ns befindet sich brauner, bituminöser SĂŒsswasserkalk, welcher nur durch eine Dammerde bedeckt wird.

Bei der Hauptstadt Lausanne sieht man im oberen Stadtteil einen entblössten Felsen. Dieser wird westlich des ChĂąteau Saint-Maire von einem Strassentunnel durchschnitten, wobei sich östlich davon SteinbrĂŒche befinden. Die Steinart wird als blĂ€ulich graue Mergelmolasse und als sandiger Mergel, in der Tiefe blau, in der Höhe gelb, definiert.

Das Waadtland ist geprĂ€gt von einem wellenförmigen HĂŒgelland und vielen fruchtbaren TĂ€lern.

Klima

Das Klima im Waadtland ist sehr unterschiedlich verteilt. Die maximale Durchschnittstemperatur betrÀgt ungefÀhr 14 °C, die minimale ungefÀhr 6 °C. Im Jahr fallen durchschnittlich 1100 bis 1200 mm an 104 Regentagen im Jahr. Die Sonnenstunden betragen in etwa 5,7 Stunden.

Beispielsweise besitzt jedoch das Gros de Vaud trotz seiner Höhenlage ein mildes und verhĂ€ltnismĂ€ssig trockenes Klima. Aufgrund der Leelage hinter dem Hochjura, welche besonders bei regenbringenden West- und Nordwestlagen hervortritt, werden im Jahresmittel fĂŒr Schweizer VerhĂ€ltnisse relativ geringe Niederschlagsmengen von rund 900 bis 1000 mm gemessen.

Klimatabelle

Bevölkerung

Der grösste Teil der Bevölkerung wohnt in den stÀdtischen Agglomerationen. Der Hauptort Lausanne ist inklusive der angrenzenden Gemeinden mit rund 324'400 Einwohnern die bevölkerungsreichste davon. Es folgen Vevey und Montreux mit 89'900, die Region Aigle mit 37'100 und Yverdon-les-Bains mit 31'600 Einwohnern.cite-ref-11[11] Der Ort Nyon orientiert sich eher zur Agglomeration Genf. Weitere bedeutende Ortschaften sind Morges, Renens und Rolle.

Per 31. Dezember 2023 betrug die Einwohnerzahl des Kantons Waadt 845'870.cite-ref-12[12] Die Bevölkerungsdichte liegt mit 263 Einwohnern pro Quadratkilometer ĂŒber dem Schweizer Durchschnitt (217 Einwohner pro Quadratkilometer). Der AuslĂ€nderanteil (gemeldete Einwohner ohne Schweizer BĂŒrgerrecht) bezifferte sich am 31. Dezember 2023 auf 33,6 Prozent, wĂ€hrend landesweit 27,0 Prozent AuslĂ€nder registriert waren.cite-ref-13[13] Per 30. Juni 2021 betrug die Arbeitslosenquote 3,9 Prozent gegenĂŒber 2,8 Prozent auf eidgenössischer Ebene.cite-ref-arbeitslosenquote-14-0[14]

Entwicklung von 1850 bis 2010

In den letzten 160 Jahren ist die Einwohnerzahl erheblich angestiegen. Waadt hatte im Jahre 1850 weniger als 200'000 Einwohner im ganzen Kanton zu verzeichnen. Bis FrĂŒhjahr 2010 stieg die Einwohnerzahl auf ĂŒber 700'000 an.cite-ref-15[15]cite-ref-16[16]

Sprachen

Die offizielle Amtssprache des Kantons ist Französisch. Bei der VolkszÀhlung im Jahr 2000 gaben 81,83 Prozent der Einwohner Französisch als die Sprache an, die sie am besten beherrschen. Die anderen Landessprachen erzielten die Werte 4,75 Prozent (Deutsch), 2,92 Prozent (Italienisch) und 0,04 Prozent (RÀtoromanisch). 10,46 Prozent der Bevölkerung gab eine andere Sprache als bestbeherrschte Sprache an.cite-ref-merkmale-17-0[17]

Religionen – Konfessionen

In den StĂ€dten manifestiert sich die kulturelle Vielfalt auch im Bereich der Religion. Auf dem Land gelten die herkömmlichen VerhĂ€ltnisse noch eher, indem die Region um Echallens, eine ehemalige Gemeine Herrschaft des reformierten Bern und des katholischen Freiburg, teilweise katholisch, die ĂŒbrige Waadt als ehemaliges Berner Untertanengebiet traditionell reformiert ist. Bei der letzten VolkszĂ€hlung gaben 40,04 Prozent der Bevölkerung an, protestantisch zu sein und damit grossmehrheitlich der Église ÉvangĂ©lique RĂ©formĂ©e du canton de Vaud anzugehören, gefolgt von römisch-katholisch mit 33,62 Prozent (Bistum Lausanne, Genf und Freiburg). Knapp 14 Prozent der Einwohner haben keine Zugehörigkeit, und etwa 5 Prozent wollten keine Angabe machen. Die grösste Minderheit ist die islamische Gemeinschaft (3,86 Prozent) vor der christlich-orthodoxen Bevölkerung (1,65 Prozent).cite-ref-merkmale-17-1[17]

Politik

Verfassungsreform von 2003

Die neue Kantonsverfassungcite-ref-18[18] trat am 14. April 2003 in Kraft, auf den Tag genau 200 Jahre nach der GrĂŒndung des Kantons. Ein Verfassungsrat hatte zuvor in den Jahren 1999 bis 2002 einen Entwurf erstellt. Die Totalrevision sei beschlossen worden, weil die Kantonsbehörden den Kanton «erneuern und ihm eine klarere und dynamischere Grundlage geben wollten».cite-ref-brosch-re-19-0[19]

Die wichtigsten Änderungen der Revision sind unter anderem, dass der Grosse Rat neu aus 150 Mitgliedern statt frĂŒher 180 besteht und eine Legislatur jetzt fĂŒnf statt wie bisher nur vier Jahre dauert. Anstelle einer jĂ€hrlichen Rotation des PrĂ€sidiums des Staatsrats, wĂ€hlt dieser neu aus seiner Mitte einen PrĂ€sidenten fĂŒr die gesamte Legislatur. Es wurde ein neuer Rechnungshof, bestehend aus fĂŒnf Richtern, eingerichtet, welcher vom Grossen Rat gewĂ€hlt wird. Den im Kanton niedergelassenen AuslĂ€ndern wird das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erteilt, und die 19 Bezirke werden neu in zehn Bezirken zusammengefasst. Weiter verlor die reformierte Kirche ihren Status als Staatskirche, bleibt aber gleich wie die römisch-katholische Kirche eine öffentlich-rechtlich anerkannte Landeskirche.

In einer Abstimmung am 22. September 2002 wurde die neue Verfassung mit 55,9 Prozent angenommen. Die Wahlbeteiligung lag bei 44,4 Prozent, was fĂŒr Schweizer WahlverhĂ€ltnisse normal ist.cite-ref-20[20]

Direktdemokratische Volksrechte

Mittels einer Volksinitiative können innert vier Monaten 12'000 Stimmberechtigte den Erlass, die Änderung oder die Aufhebung eines Gesetzes oder die Teilrevision der Verfassung, 18'000 Stimmberechte die Totalrevision der Verfassung verlangen. Eine Volksinitiative ist nach der Beratung im Kantonsparlament zwingend der Volksabstimmung zu unterbreiten.

Dem obligatorischen Referendum unterliegen Teil- und Totalrevisionen der Verfassung sowie verfassungsĂ€ndernde VertrĂ€ge, Änderungen des Kantonsgebiets sowie Stellungnahmen und Erlasse betreffend die Kernenergie, ĂŒberdies gewisse Massnahmen zur Sanierung der Finanzen.

Dem fakultativen Referendum unterliegen alle Gesetze und Dekrete sowie gesetzesÀndernde VertrÀge. Hierzu sind 12 000 innert sechzig Tagen ab der Publikation gesammelte Unterschriften von Stimmberechtigten nötig.

Legislative

Der Grosse Rat (Grand Conseil) ist das Parlament des Kantons Waadt. Er hat 150 Mitglieder, die von der wahlberechtigten Bevölkerung im Proporzwahlverfahren fĂŒr jeweils fĂŒnf Jahre gewĂ€hlt werden. Die Mitglieder des Grossen Rates wĂ€hlen ihren PrĂ€sidenten auf jeweils ein Jahr.

| Partei | Sitze 2007 [ 21 ] | Sitze 2012 [ 22 ] | Sitze 2017 [ 23 ] | Sitze 2022 [ 24 ] | Sitzverteilung 2022 | WĂ€hleranteil in Prozent |
|---|---|---|---|---|---|---|
| FDP.Die Liberalen (FDP) | – | 47 | 49 | 50 | | WaadtlĂ€nder Grossratswahlen vom 20. MĂ€rz 2022 Wahlbeteiligung: 34,28 % % 40 30 20 10 0 31,3 20,1 15,3 14,9 8,3 2,0 1,9 6,2 FDP SP GrĂŒne SVP GLP Mitte PdA Sonst. Gewinne und Verluste im Vergleich zu 2017 %p 4 2 0 −2 −4 −1,8 −3,3 +1,5 −0,9 +3,5 −0,6 +0,3 +1,3 FDP SP GrĂŒne SVP GLP Mitte PdA Sonst. |
| Freisinnig-Demokratische Partei (FDP) | 29 | – | – | – | | WaadtlĂ€nder Grossratswahlen vom 20. MĂ€rz 2022 Wahlbeteiligung: 34,28 % % 40 30 20 10 0 31,3 20,1 15,3 14,9 8,3 2,0 1,9 6,2 FDP SP GrĂŒne SVP GLP Mitte PdA Sonst. Gewinne und Verluste im Vergleich zu 2017 %p 4 2 0 −2 −4 −1,8 −3,3 +1,5 −0,9 +3,5 −0,6 +0,3 +1,3 FDP SP GrĂŒne SVP GLP Mitte PdA Sonst. |
| Liberale Partei (LPS) | 19 | – | – | – | | WaadtlĂ€nder Grossratswahlen vom 20. MĂ€rz 2022 Wahlbeteiligung: 34,28 % % 40 30 20 10 0 31,3 20,1 15,3 14,9 8,3 2,0 1,9 6,2 FDP SP GrĂŒne SVP GLP Mitte PdA Sonst. Gewinne und Verluste im Vergleich zu 2017 %p 4 2 0 −2 −4 −1,8 −3,3 +1,5 −0,9 +3,5 −0,6 +0,3 +1,3 FDP SP GrĂŒne SVP GLP Mitte PdA Sonst. |
| Sozialdemokratische Partei (SP) | 38 | 41 | 37 | 33 | | WaadtlĂ€nder Grossratswahlen vom 20. MĂ€rz 2022 Wahlbeteiligung: 34,28 % % 40 30 20 10 0 31,3 20,1 15,3 14,9 8,3 2,0 1,9 6,2 FDP SP GrĂŒne SVP GLP Mitte PdA Sonst. Gewinne und Verluste im Vergleich zu 2017 %p 4 2 0 −2 −4 −1,8 −3,3 +1,5 −0,9 +3,5 −0,6 +0,3 +1,3 FDP SP GrĂŒne SVP GLP Mitte PdA Sonst. |
| Schweizerische Volkspartei (SVP) | 26 | 27 | 25 | 23 | | WaadtlĂ€nder Grossratswahlen vom 20. MĂ€rz 2022 Wahlbeteiligung: 34,28 % % 40 30 20 10 0 31,3 20,1 15,3 14,9 8,3 2,0 1,9 6,2 FDP SP GrĂŒne SVP GLP Mitte PdA Sonst. Gewinne und Verluste im Vergleich zu 2017 %p 4 2 0 −2 −4 −1,8 −3,3 +1,5 −0,9 +3,5 −0,6 +0,3 +1,3 FDP SP GrĂŒne SVP GLP Mitte PdA Sonst. |
| GrĂŒne Partei (GPS) | 24 | 19 | 21 | 25 | | WaadtlĂ€nder Grossratswahlen vom 20. MĂ€rz 2022 Wahlbeteiligung: 34,28 % % 40 30 20 10 0 31,3 20,1 15,3 14,9 8,3 2,0 1,9 6,2 FDP SP GrĂŒne SVP GLP Mitte PdA Sonst. Gewinne und Verluste im Vergleich zu 2017 %p 4 2 0 −2 −4 −1,8 −3,3 +1,5 −0,9 +3,5 −0,6 +0,3 +1,3 FDP SP GrĂŒne SVP GLP Mitte PdA Sonst. |
| GrĂŒnliberale Partei (glp) | 0 3 | 0 7 | 0 7 | 11 | | WaadtlĂ€nder Grossratswahlen vom 20. MĂ€rz 2022 Wahlbeteiligung: 34,28 % % 40 30 20 10 0 31,3 20,1 15,3 14,9 8,3 2,0 1,9 6,2 FDP SP GrĂŒne SVP GLP Mitte PdA Sonst. Gewinne und Verluste im Vergleich zu 2017 %p 4 2 0 −2 −4 −1,8 −3,3 +1,5 −0,9 +3,5 −0,6 +0,3 +1,3 FDP SP GrĂŒne SVP GLP Mitte PdA Sonst. |
| Alliance du Centre (AdC) | | | | | | WaadtlĂ€nder Grossratswahlen vom 20. MĂ€rz 2022 Wahlbeteiligung: 34,28 % % 40 30 20 10 0 31,3 20,1 15,3 14,9 8,3 2,0 1,9 6,2 FDP SP GrĂŒne SVP GLP Mitte PdA Sonst. Gewinne und Verluste im Vergleich zu 2017 %p 4 2 0 −2 −4 −1,8 −3,3 +1,5 −0,9 +3,5 −0,6 +0,3 +1,3 FDP SP GrĂŒne SVP GLP Mitte PdA Sonst. |
| Vaud libre / Les Libres | 0 1 | 0 1 | 0 4 | 0 2 | | WaadtlĂ€nder Grossratswahlen vom 20. MĂ€rz 2022 Wahlbeteiligung: 34,28 % % 40 30 20 10 0 31,3 20,1 15,3 14,9 8,3 2,0 1,9 6,2 FDP SP GrĂŒne SVP GLP Mitte PdA Sonst. Gewinne und Verluste im Vergleich zu 2017 %p 4 2 0 −2 −4 −1,8 −3,3 +1,5 −0,9 +3,5 −0,6 +0,3 +1,3 FDP SP GrĂŒne SVP GLP Mitte PdA Sonst. |
| Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) | 0 4 | 0 4 | 0 2 | 0 – | | WaadtlĂ€nder Grossratswahlen vom 20. MĂ€rz 2022 Wahlbeteiligung: 34,28 % % 40 30 20 10 0 31,3 20,1 15,3 14,9 8,3 2,0 1,9 6,2 FDP SP GrĂŒne SVP GLP Mitte PdA Sonst. Gewinne und Verluste im Vergleich zu 2017 %p 4 2 0 −2 −4 −1,8 −3,3 +1,5 −0,9 +3,5 −0,6 +0,3 +1,3 FDP SP GrĂŒne SVP GLP Mitte PdA Sonst. |
| Eidgenössisch-Demokratische Union (EDU) | 0 1 | 0 – | 0 – | 0 – | | WaadtlĂ€nder Grossratswahlen vom 20. MĂ€rz 2022 Wahlbeteiligung: 34,28 % % 40 30 20 10 0 31,3 20,1 15,3 14,9 8,3 2,0 1,9 6,2 FDP SP GrĂŒne SVP GLP Mitte PdA Sonst. Gewinne und Verluste im Vergleich zu 2017 %p 4 2 0 −2 −4 −1,8 −3,3 +1,5 −0,9 +3,5 −0,6 +0,3 +1,3 FDP SP GrĂŒne SVP GLP Mitte PdA Sonst. |
| Ensemble Ă  gauche (EAG) (Vereinigte Linke) | | | | | | WaadtlĂ€nder Grossratswahlen vom 20. MĂ€rz 2022 Wahlbeteiligung: 34,28 % % 40 30 20 10 0 31,3 20,1 15,3 14,9 8,3 2,0 1,9 6,2 FDP SP GrĂŒne SVP GLP Mitte PdA Sonst. Gewinne und Verluste im Vergleich zu 2017 %p 4 2 0 −2 −4 −1,8 −3,3 +1,5 −0,9 +3,5 −0,6 +0,3 +1,3 FDP SP GrĂŒne SVP GLP Mitte PdA Sonst. |
| Partei der Arbeit | 0 4 | 0 3 | 0 3 | 0 3 | | WaadtlĂ€nder Grossratswahlen vom 20. MĂ€rz 2022 Wahlbeteiligung: 34,28 % % 40 30 20 10 0 31,3 20,1 15,3 14,9 8,3 2,0 1,9 6,2 FDP SP GrĂŒne SVP GLP Mitte PdA Sonst. Gewinne und Verluste im Vergleich zu 2017 %p 4 2 0 −2 −4 −1,8 −3,3 +1,5 −0,9 +3,5 −0,6 +0,3 +1,3 FDP SP GrĂŒne SVP GLP Mitte PdA Sonst. |
| solidaritĂ©S | 0 1 | 0 1 | 0 1 | 0 1 | | WaadtlĂ€nder Grossratswahlen vom 20. MĂ€rz 2022 Wahlbeteiligung: 34,28 % % 40 30 20 10 0 31,3 20,1 15,3 14,9 8,3 2,0 1,9 6,2 FDP SP GrĂŒne SVP GLP Mitte PdA Sonst. Gewinne und Verluste im Vergleich zu 2017 %p 4 2 0 −2 −4 −1,8 −3,3 +1,5 −0,9 +3,5 −0,6 +0,3 +1,3 FDP SP GrĂŒne SVP GLP Mitte PdA Sonst. |
| DĂ©croissance Alternatives | 0 – | 0 – | 0 1 | 0 2 | | WaadtlĂ€nder Grossratswahlen vom 20. MĂ€rz 2022 Wahlbeteiligung: 34,28 % % 40 30 20 10 0 31,3 20,1 15,3 14,9 8,3 2,0 1,9 6,2 FDP SP GrĂŒne SVP GLP Mitte PdA Sonst. Gewinne und Verluste im Vergleich zu 2017 %p 4 2 0 −2 −4 −1,8 −3,3 +1,5 −0,9 +3,5 −0,6 +0,3 +1,3 FDP SP GrĂŒne SVP GLP Mitte PdA Sonst. |

Exekutive

Wikipedia:WikiProjekt Ereignisse/Vergangenheit/fehlend

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Hauptartikel

:

Staatsrat (Waadt)

Die Exekutive des Kantons ĂŒbt der Staatsrat (Conseil d’État) aus. Er besteht aus sieben Mitgliedern, die den Titel conseiller d’État (StaatsrĂ€te) tragen und von der stimmberechtigten Bevölkerung im Majorzwahlverfahren fĂŒr jeweils fĂŒnf Jahre gewĂ€hlt werden. Jeder Staatsrat fĂŒhrt ein eigenes Departement. Primus inter pares ist der StaatsratsprĂ€sident, der von den sieben StaatsrĂ€ten fĂŒr jeweils fĂŒnf Jahre gewĂ€hlt wird.

| Staatsrat | Partei | Departement | GewÀhlt im Jahr | Ersetzt [ 26 ] |
|---|---|---|---|---|
| Christelle Luisier Brodard , PrĂ€sidentin des Staatsrates | FDP | DĂ©partement des institutions, du territoire et du sport (DITS) Departement fĂŒr Inneres, Gebiet und Sport | 2020 | Jacqueline de Quattro (FDP) |
| Nuria Gorrite | SP | DĂ©partement de la culture, des infrastructures et des ressources humaines (DCIRH) Departement fĂŒr Kultur, Infrastruktur und Personalwesen | 2012 | François Marthaler (GPS) |
| Rebecca Ruiz | SP | DĂ©partement de la santĂ© et de l’action sociale (DSAS) Departement fĂŒr Gesundheit und Soziales | 2019 | Pierre-Yves Maillard (SP) |
| Isabelle Moret | FDP | DĂ©partement de l'Ă©conomie, de l'innovation, de l'emploi et du patrimoine (DEIEP) Departement fĂŒr Wirtschaft, Innovation, Arbeit und Erbe | 2022 | Philippe Leuba (FDP) |
| FrĂ©dĂ©ric Borloz | FDP | DĂ©partement de l'enseignement et de la formation professionnelle (DEF) Departement fĂŒr Bildung | 2022 | Charles Broulis (FDP) |
| Vassilis Venizelos | GPS | DĂ©partement de la jeunesse, de l'environnement et de la sĂ©curitĂ© (DJES) Departement fĂŒr Jugend, Umwelt und Sicherheit | 2022 | BĂ©atrice MĂ©traux (GPS) |
| ValĂ©rie Dittli | Die Mitte | DĂ©partement des finances et de l'agriculture (DFA) Departement fĂŒr Finanzen und Landwirtschaft | 2022 | Cesla Amarelle (SP) |

Staatsschreiber ist seit 2021 AurĂ©lien Buffat. Die Staatskanzlei ist unter anderem fĂŒr die Sitzungsprotokolle des Staatsrates verantwortlich.

Siehe auch

:

Liste der StaatsrÀte des Kantons Waadt

Judikative

Die Rechtsprechung erfolgt in erster Instanz durch die Kreisgerichte (tribunaux d’arrondissement) und in zweiter Instanz durch das Kantonsgericht (tribunal cantonal).

Beim Kantonsgericht sind wichtige Ämter angesiedelt, wie z. B. das Kantonale Untersuchungsrichteramt, das Jugendgericht, das Vollzugsrichteramt und das kantonale Handelsregisteramt. Überdies wirkt es als kantonales Verfassungsgericht.

Ferner befindet sich in der Kantonshauptstadt Lausanne das Schweizerische Bundesgericht, welches die oberste richterliche Instanz der Schweiz ist.

Parteiensystem

Die politischen KrĂ€fte sind seit dem Jahr 1946 relativ stabil geblieben. Die Mitte-links-Parteien agieren in der Mehrheit gegenĂŒber Mitte-rechts. Es existieren die national bekannten Parteien, wobei die SVP, sowie die SP ungefĂ€hr gleich gross sind. Danach folgen die FDP und die GrĂŒnen. Die CVP tritt meistens mit der EDU auf gemeinsamen Wahllisten auf, ist jedoch keine starke Kraft.cite-ref-brosch-re-19-1[19]cite-ref-27[27]

Abgeordnete in Bern

Der Kanton Waadt stellt nach den Kantonen ZĂŒrich und Bern mit 19 Mitgliedern die meisten NationalrĂ€te. Im StĂ€nderat wird er wie alle historischen Vollkantone von zwei Mitgliedern vertreten.

Mitglieder im Nationalrat

2023 neu eingetretene Mitglieder sind in fetter Schrift wiedergegeben.

‱ SVP: MichaĂ«l Buffat, Jacques Nicolet, Sylvain Freymond, Yvan Pahoud
‱ glp: CĂ©line Weber Koppenburg

Siehe auch

:

Liste der NationalrÀte des Kantons Waadt

Mitglieder im StÀnderat

‱ Pascal Broulis (FDP)

Siehe auch

:

Liste der StÀnderÀte des Kantons Waadt

Regionale und internationale Zusammenarbeit

Der Kanton Waadt ist in verschiedenen Aufgabenbereichen auf eine regionale und internationale Zusammenarbeit angewiesen. In der Genferseeregion arbeitet er im Conseil du Léman und in der Commission internationale pour la protection des eaux du Léman mit.

Wirtschaft

2022 betrug das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 64,5 Milliarden Franken (Platz 3 unter den 26 Kantonen).cite-ref-28[28] Mit einem BIP pro Kopf von 78'021 Franken (2022) belegte der Kanton Platz 12 und damit einen mittleren Platz.cite-ref-29[29]

Die wichtigsten Wirtschaftssektoren der Waadt sind die Produktion und der tertiĂ€re Sektor. 20 Prozent der Produktion wird exportiert, wobei Europa mit 66 Prozent der grösste Abnehmer der GĂŒter ist. Im Wesentlichen beruht die Wirtschaft aber auf dem Dienstleistungssektor. Dieser stellt nahezu 80 Prozent aller ArbeitsplĂ€tze dar. Die Hauptstadt Lausanne ist dabei das wirtschaftliche Zentrum und hat einen Dienstleistungssektoranteil von beinahe 72 Prozent.cite-ref-brosch-re-19-2[19]cite-ref-30[30]

Das Waadtland ist auch in anderen Wirtschaftszweigen bekannt. FĂŒhrende Industrie gibt es namentlich in den Gebieten der Mikromechanik, Elektronik, Uhrenindustrie, Medizintechnik, Informations- und Biotechnologie. Im Kantonsgebiet befinden sich auch mehrere Technologieparks und Inkubatoren. In Lausanne befindet sich das ĂŒberregional bekannte World Trade Center. Die wirtschaftliche Entwicklung wird von den Behörden aktiv unterstĂŒtzt.

Zu den grössten in der Waadt sesshaften Unternehmen mit nationaler oder internationaler Bedeutung zÀhlen unter anderem der Hardware-Hersteller Logitech, der Zigaretten-Konzern Philip Morris International, der Schuhhersteller Bata, das Medienhaus Edipresse, die Werbefirma Publigroupe, der weltweit grösste Nahrungsmittelkonzern Nestlé sowie der Hersteller von digitalen Sicherheitssystemen Kudelski.

Im Jahr 2020 wurde 11 Prozent der landwirtschaftlichen NutzflÀche des Kantons durch 374 Betriebe biologisch bewirtschaftet.cite-ref-31[31]

Tourismus

Die Waadt ist in die vier Fremdenverkehrsregionen «StĂ€dte – Seen», «Jura», «Auf dem Lande» und «Alpen» eingeteilt.cite-ref-32[32] Das Gebiet zwischen Lausanne und Montreux, wo sich auch das Lavaux befindet, die sogenannte WaadtlĂ€nder Riviera gilt als besonders beliebt. Im Jahr 2002 nahm der Kanton mit dem Tourismus 4,56 Milliarden Franken ein (66 Prozent direkte Einnahmen durch Touristen und 34 Prozent indirekt). Mit ĂŒber 22'510 BeschĂ€ftigten stellt der Tourismus 8,6 Prozent sĂ€mtlicher ArbeitsplĂ€tze im Kanton dar.cite-ref-33[33] Im Kanton Waadt gibt es ThermalbĂ€der in Lavey (das wĂ€rmste Thermalbad der Schweiz) und Yverdon-les-Bains (das schwefelhaltige Thermalwasser von Yverdon war bereits in der Römerzeit bekannt).

Verkehr

Die erste Autobahn der Schweiz war die Strecke Genf–Lausanne (heutige A1). Der nĂ€chste internationale Flughafen ist der Flughafen Genf. Im Kanton Waadt befinden sich allerdings zwei RegionalflugplĂ€tze; der Flugplatz Lausanne-La BlĂ©cherette und der MilitĂ€rflugplatz Payerne. Der öffentliche Verkehr ist im gesamten Kanton sehr gut ausgebaut, sodass viele Pendler fĂŒr ihren Arbeitsweg auf das Auto verzichten. Der Bahnhof Lausanne dient als Knotenpunkt fĂŒr den regionalen, nationalen und internationalen Verkehr und verbindet die Stadt mit grösseren internationalen StĂ€dten wie Paris, Mailand, Stuttgart oder Frankfurt am Main in wenigen Stunden. In der NĂ€he von Lausanne befindet sich der grosse Rangierbahnhof Lausanne. Der lokale Verkehr ist ebenfalls sehr gut ausgebaut und die viele Bahnstrecken profitieren auch vom Tourismus. Weiter bedienen in Lausanne, Montreux, Vevey, Nyon, Morges, Yverdon-les-Bains und Aigle engmaschige Autobus- und Trolleybusnetze diese StĂ€dte und deren Agglomerationen. Mit der Eröffnung der MĂ©tro Lausanne (M2) im Jahr 2008 befindet sich ein in der Schweiz einzigartiges vollautomatisches U-Bahn-System. Auf dem Genfersee verkehren Schiffe der Compagnie GĂ©nĂ©rale de Navigation sur le Lac LĂ©man (CGN),cite-ref-34[34] die auch französische Gemeinden wie Évian-les-Bains anfahren.cite-ref-35[35]cite-ref-36[36] Im Jahr 2023 lag der Motorisierungsgrad (Personenkraftwagen pro 1'000 Einwohner) bei 504.cite-ref-37[37]

Bildungswesen

Im Kanton Waadt existieren viele sehr anerkannte Bildungseinrichtungen. Die Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne (École polytechnique fĂ©dĂ©rale de Lausanne (EPFL)), das Pendant der ETH ZĂŒrich fĂŒr die Romandie (französische Schweiz), befindet sich in Lausanne. Die EPFL bildet zusammen mit der UniversitĂ€t Lausanne (UniversitĂ© de Lausanne (UNIL)), die 1537 gegrĂŒndet wurde, den Campus Lausanne, den grössten Campus der Schweiz. Zudem verfĂŒgt der Kanton mit der Hotelfachschule Lausanne (École hĂŽteliĂšre de Lausanne (EHL)) ĂŒber das Ă€lteste und renommierteste Bildungsinstitut im Hotelgewerbe der Welt.

Die höhere Ausbildung wird durch mehrere Fachhochschulen gewÀhrleistet. Im Waadtland ist die Berufsausbildung in mehr als 200 Fachbereichen möglich. Jedes Jahr werden ungefÀhr 13'000 Jugendliche ausgebildet.cite-ref-38[38]

Sport

1915 hat sich das Internationale Olympische Komitee (IOK) am Genferseeufer bei Lausanne niedergelassen und seither trÀgt Lausanne den offiziellen Titel «olympische Hauptstadt».cite-ref-39[39] Der Kanton Waadt beherbergt momentan 26 internationale SportverbÀnde und 20 internationale Sportorganisationen. Dazu gehören der EuropÀische Leichtathletikverband, der Internationale Baseballverband oder der Internationale Boxverband, die sich in Lausanne befinden, sowie die UEFA in Nyon oder der Internationale Radsportverband in Aigle.cite-ref-40[40]

Das Waadtland ist Gastgeber diverser GrossanlÀsse, wie z. B. dem zweitgrössten internationalen Leichtathletikmeetings, der Athletissima, des Prix de Lausanne oder dem Lausanne-Marathon.cite-ref-41[41]

Die bekanntesten Vereine sind der FC Lausanne-Sport, Yverdon-Sport FC, HC Lausanne sowie der FC Le Mont. Der WaadtlÀnder Thabo Sefolosha ist der erste Schweizer Basketballspieler in der NBA.

Geschichte

→

Hauptartikel

:

Geschichte des Kantons Waadt

In der Eiszeit um 18'000 v. Chr. war der Kanton beinahe vollstĂ€ndig von Gletschern bedeckt. Nach deren RĂŒckgang in der Steinzeit besiedelten um 13'500 v. Chr. JĂ€ger und Sammler das Gebiet, und um 5'500 v. Chr. wurden die ersten Menschen an den Ufern der Seen sesshaft. Als diese um 2'000 v. Chr. gelernt hatten, wie man aus Erz Metall gewinnt, kam es zu den ersten Rodungen.

Julius CĂ€sar verhinderte 58 v. Chr. in der Schlacht bei Bibracte, dass die Helvetier nach Gallien auswanderten und unterstellte sie dem römischen Reich. Die Region erlebte dadurch einen grossen Aufschwung, da neue Bautechniken eingefĂŒhrt wurden, man die lateinische Sprache zu sprechen begann und Handel und Gewerbe betrieben wurden.

Im 5. Jahrhundert bevölkerten die Burgunder das heutige Kantonsgebiet und liessen sich neben den Helvetiern nieder. WĂ€hrend fĂŒnf Jahrhunderten ĂŒbernahmen dann frĂ€nkische Könige die Herrschaft, und rund 150 Jahre lang gehörte das Gebiet zum Königreich Burgund, in dem es ĂŒber eine grosse Autonomie verfĂŒgte.

Um das Jahr 1000 wurde das Comitatus waldensis («Grafschaft Wald» oder «Waldgau»; zum Namen siehe in der Artikeleinleitung) dem Bischof von Lausanne zugesprochen. Mit Moudon als Hauptort nahm im 13. Jahrhundert die Patria Vuaudi (Waudi) unter der FĂŒhrung der Grafen von Savoyen die Form eines Kleinstaats an – jedoch ohne das Bistum Lausanne.

Das Gebiet der Waadt war von 1475 bis 1476 Hauptaustragungsort der Burgunderkriege und wurde 1536 zur Zeit der Italienischen Kriege von den Bernern erobert. Diese fĂŒhrten zwangsmĂ€ssig die Reformation ein und waren wĂ€hrend 262 Jahren Herrscher ĂŒber das Gebiet. Das Waadtland wurde von den verschiedenen europĂ€ischen Kriegen nicht tangiert und erlebte eine relativ friedliche Zeit bis auf einen Aufstand unter der FĂŒhrung von Major Davel, der am 24. April 1723 von den Bernern als AufrĂŒhrer hingerichtet wurde. Er gilt bis heute in der Waadt als Volksheld.

Vom SpÀtmittelalter bis zum 18. Jahrhundert fielen der Hexenverfolgung im Waadtland 1700 bis 2000 Menschen zum Opfer.

In Lausanne wurde am 24. Januar 1798 die UnabhĂ€ngigkeit der Lemanischen Republik ausgesprochen. Aus Furcht vor Napoleons Truppen zogen sich die Berner aus ihrem Untertanengebiet zurĂŒck. Kurze Zeit spĂ€ter wurde die Waadt als Kanton LĂ©man ein Teil der Helvetischen Republik.

Durch die Mediationsakte vom 19. Februar 1803 wurde das Waadtland von Napoleon Bonaparte zu einem eigenstĂ€ndigen Kanton gefĂŒhrt. Dieses Datum gilt als GrĂŒndungsdatum des Kantons. Am 14. April 1803 begann die erste Session des Grossen Rates in Lausanne, und seither gilt dieses Datum als kantonaler Feiertag.cite-ref-42[42]

Die WaadtlĂ€nder Verfassung wurde seit 1803 diverse Male abgeĂ€ndert. Im Jahr 1831 fĂŒhrte man das allgemeine Stimm- und Wahlrecht ein, und als erster Kanton in der Schweiz fĂŒhrte die Waadt im Jahr 1959 das Frauenstimmrecht auf kantonaler Ebene ein.

Verwaltungsgliederung

Politische Gemeinden

→

Hauptartikel

:

Gemeinden des Kantons Waadt

Nachfolgend aufgelistet sind diejenigen politischen Gemeinden mit mehr als 10'000 Einwohnern per 31. Dezember 2024:cite-ref-43[43]

| Politische Gemeinde | Einwohner |
|---|---|
| Lausanne | 144'873 |
| Yverdon-les-Bains | 0 30'292 |
| Montreux | 0 26'955 |
| Nyon | 0 23'351 |
| Renens | 0 21'541 |
| Vevey | 0 20'142 |
| Pully | 0 19'538 |
| Morges | 0 17'701 |
| Gland | 0 13'987 |
| Ecublens | 0 13'364 |
| La Tour-de-Peilz | 0 12'812 |
| Prilly | 0 12'758 |
| Blonay – Saint-LĂ©gier | 0 12'464 |
| Payerne | 0 10'758 |

Bezirke

Der Kanton Waadt ist in zehn Bezirke aufgeteilt. FlĂ€chenmĂ€ssig ist Ouest lausannois mit 26,32 kmÂČ der kleinste und Jura-Nord vaudois mit 702,59 kmÂČ der grösste Bezirk. Mit 174'955 Einwohnern per 31. Dezember 2024 befinden sich im Bezirk Lausanne – nota bene auf 65,15 Quadratkilometern – die meisten, im Bezirk Broye-Vully mit 47'736 am wenigsten.

| Bezirk | Einwohner | FlĂ€che in kmÂČ | Hauptort |
|---|---|---|---|
| Aigle | 0 49'967 | 434.99 | Aigle |
| Broye-Vully | 0 47'736 | 259.45 | Payerne |
| Gros-de-Vaud | 0 48'511 | 232.20 | Echallens |
| Jura-Nord vaudois (WaadtlÀnder Nordjura) | 0 96'651 | 701.13 | Yverdon-les-Bains |
| Lausanne | 174'955 | 0 65.14 | Lausanne |
| Lavaux-Oron | 0 65'715 | 140.00 | Bourg-en-Lavaux |
| Morges | 0 88'793 | 373.10 | Morges |
| Nyon | 107'579 | 307.38 | Nyon |
| Ouest lausannois (Lausanne West) | 0 85'853 | 0 26.34 | Renens |
| Riviera-Pays-d’Enhaut | 0 89'346 | 282.92 | Vevey |
| Gesamt (10) | 855'106 | 3212.02 0 | Lausanne |

Ehemalige Aufteilung

Mit Wirkung auf den 1. September 2006 ist das «Loi sur le dĂ©coupage territorial (LDecTer) du 30 mai 2006» (Gesetz ĂŒber die rĂ€umliche Gliederung vom 30. Mai 2006) in Kraft getreten. Die neue Verwaltungsgliederung trat am 1. Januar 2008 in Kraft.cite-ref-44[44]

Der Kanton war seit der KantonsgrĂŒndung im Jahre 1803 bis zum 31. Dezember 2007 in 19 Bezirke (frz. district) und diese wiederum in insgesamt 60 Kreise (cercle) eingeteilt. Es existierten die Bezirke Aigle, Aubonne, Avenches, Cossonay, Echallens, Grandson, Lausanne, La VallĂ©e du Lac de Joux, Lavaux, Morges, Moudon, Nyon, Orbe, Oron, Payerne, Pays-d’Enhaut, Rolle, Vevey und Yverdon.

Es wurde darĂŒber diskutiert, ob aus der Agglomeration Lausanne ein Bezirk gemacht werden könnte. Man entschied sich fĂŒr die heute bestehende Aufteilung. Weiter wurde ebenfalls abgelehnt, dass aus Aubonne und Rolle ein elfter Bezirk am Ufer des Sees entsteht. Dieser wĂ€re gemĂ€ss Entschied des Bundesgerichtes fĂŒr einen Grossrats-Wahlkreis zu klein gewesen.

Seit der Reform entsprechen die heutigen Bezirke den Wahlkreisen.cite-ref-45[45]

Kultur

SpezialitÀten

Zu den kulinarischen SpezialitĂ€ten des Kantons gehören die regional verschieden ausgeprĂ€gten WĂŒrste, genannt Saucissons (z. B. der Boutefas und die Saucisse aux choux vaudoise). Bekannte kantonale Kochrezepte sind der Papet Vaudois (Laucheintopf), Soupe aux choux (Kabissuppe), Fondue, Pommes de terre au lard (Speckkartoffeln), Jambon Ă  l’os (Schinken), Zwetschgenkuchen, Zucchettikuchen mit Minze, WaadtlĂ€nder Äpfel und der KĂ€se L’Etivaz.

Das Waadtland ist mit ĂŒber 3882 Hektaren RebflĂ€che nach dem Kanton Wallis der grösste Weinhersteller in der Schweiz.cite-ref-46[46] Das grosse Anbaugebiet Lavaux am Genfersee gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.

SehenswĂŒrdigkeiten

Siehe auch

:

Liste der KulturgĂŒter im Kanton Waadt

und

Liste der KulturgĂŒter von nationaler Bedeutung im Kanton Waadt

Nebst den historischen SehenswĂŒrdigkeiten wie dem Kloster RomainmĂŽtier oder dem Schloss Chillon, das mit 300'000 Besuchern pro Jahr das meistbesuchte historische GebĂ€ude der Schweiz ist,cite-ref-47[47] befinden sich auch zahlreiche neuere Bauten im Kanton. Das Thermalbad und -zentrum in Yverdon-les-Bains ist ĂŒberregional bekannt, wie auch der Badekurort Lavey.

Bekannt ist auch die Charlie-Chaplin-Statue mit dem Charlie-Chaplin-Museum, die sich am letzten Wohnort von Charlie Chaplin in Corsier-sur-Vevey befinden, wo er seine letzten 25 Lebensjahre verbracht hat. Eine Freddie-Mercury-Statue sowie die ehemaligen Mountain Studios befinden sich in Montreux.

Die wichtigsten Institutionen sind der Hauptsitz des Internationalen Olympischen Komitees in der Hauptstadt Lausanne, sowie der Hauptsitz der UEFA in Nyon.

BrÀuche und Veranstaltungen

Seit 1889 findet ungefĂ€hr alle 25 Jahre in Vevey das grösste Winzerfest der Schweiz namens FĂȘte des Vignerons statt. DafĂŒr wird eine grosse Arena auf dem Grande Place (Grosser Platz) aufgebaut, dem zweitgrössten Marktplatz in Europa nach jenem in Lissabon.

Weiter gehören der Weihnachtsmarkt von Montreux, das Montreux Jazz Festival, das Paléo Festival Nyon, sowie ein jÀhrlich stattfindendes Tulpenfest in Morges zu den wichtigsten AnlÀssen.cite-ref-48[48]

Siehe auch
Literatur

‱ Lucienne Hubler: Histoire du Pays de Vaud. Loisirs et PĂ©dagogie, Lausanne 1991, ISBN 2-606-00526-0.
‱ Johann Georg KrĂŒnitz: Geologie der Schweiz: Nördliche Nebenzone der Alpen, Jura und HĂŒgelland. Bern / ZĂŒrich, S. 414–419.
‱ Bernhard Studer: D. Johann Georg KrĂŒnitz ökonomisch-technologische EncyklopĂ€die oder allgemeines System der Staats-, Stadt-, Haus- und Landwirthschaft, wie auch der Erdbeschreibung, Kunst- und Naturgeschichte: in alphabetischer Ordnung 231 Welcher die Artikel Volkstheater bis Waadt enthĂ€lt. Berlin 1855, S. 557–573.
‱ Louis Vulliemin: Der Kanton Waat, historisch-geographisch-statistisch geschildert von den Ă€ltesten Zeiten bis auf die Gegenwart. Ein Hand- und Hausbuch fĂŒr jedermann. Aus der französischen Handschrift ĂŒbersetzt von G. H. Wehrli-Boisot (= Historisch-geographisch-statistisches GemĂ€lde der Schweiz. Bd. 19) (2 BĂ€nde). Huber und Compagnie, St. Gallen / Bern 1847/1849 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek Band 1 und Band 2).

Weblinks

‱ Offizielle WebprĂ€senz des Kantons Waadt (französisch)
‱ Offizielle Statistik ĂŒber den Kanton Waadt beim Bundesamt fĂŒr Statistik (admin.ch)
‱ Literatur von und ĂŒber Kanton Waadt im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
‱ Loi sur le dĂ©coupage territorial (LDecTer) du 30 mai 2006 (PDF) – Gesetz ĂŒber die rĂ€umliche Gliederung vom 30. Mai 2006 (französisch)
‱ Website von Vaud Promotion – touristische Informationen ĂŒber den Kanton Waadt (mehrsprachig)

Einzelnachweise

cite-note-11. StĂ€ndige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2023. In: bfs.admin.ch. Bundesamt fĂŒr Statistik, abgerufen am 22. August 2024 (bei spĂ€teren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst).
cite-note-22. StÀndige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2023. Bei spÀteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst. Abruf am 22. August 2024
cite-note-33. Arbeitslosenzahlen. In: seco.admin.ch. Staatssekretariat fĂŒr Wirtschaft (SECO), 8. Juli 2021, abgerufen am 12. Juli 2021 (siehe Publikation «Die Lage auf dem Arbeitsmarkt im Juni 2021» vom 8. Juli 2021).
cite-note-66. ↑ Schweizerisches Idiotikon, Band XVI, Spalten 2207 f., Artikel Wāt II, dessen etymologischen Angaben auf AuskĂŒnften vom Glossaire des patois de la Suisse romande und vom Centre de Dialectologie et d’étude du Français rĂ©gional der UniversitĂ€t Neuenburg sowie auf dem Französischen Etymologischen Wörterbuch, Band XVII, S. 486, Lemma wald, basieren. Die gleiche ErklĂ€rung bieten das Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen, hrsg. vom Centre de Dialectologie an der UniversitĂ€t Neuenburg unter der Leitung von Andres Kristol, Huber, Frauenfeld und Payot, Lausanne 2005, S. 519, Lemma Le Vaud VD, sowie Maurice Bossard, Jean-Pierre Chavan: Nos lieux-dits. Toponymie romande. Payot, Lausanne 1990, S. 36, Lemma Vaux.
cite-note-77. ↑ Eine der drei Freiburger Enklaven, Notre Dame de Tours in der Gemeinde Montagny, ist so klein, dass sie in den oben abgebildeten Karten nicht erkennbar ist: Daniel Huber: VerrĂŒckte Grenzen, Teil I: Sechs Schweizer GrenzfĂ€lle, Nr. 6 Welscher Flickenteppich.
cite-note-88. ↑ Infocenter Waadt. Abgerufen am 11. Dezember 2009.
cite-note-99. ↑ Stadt und Land. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 17. Dezember 2007; abgerufen am 19. Mai 2010.
cite-note-1010. ↑ Schweizer Kantone Berge. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 4. November 2011; abgerufen am 14. Dezember 2009.
cite-note-1111. ↑ Webseite des Bundesamts fĂŒr Statistik: FlĂ€che und Bevölkerung der StĂ€dte mit mehr als 30 000 Einwohnern. (Memento vom 23. September 2015 im Internet Archive) (Microsoft Excel) abgerufen am 19. Mai 2010.
cite-note-1212. ↑ StĂ€ndige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2023. In: bfs.admin.ch. Bundesamt fĂŒr Statistik, abgerufen am 22. August 2024 (bei spĂ€teren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst).
cite-note-1313. ↑ StĂ€ndige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2023. Bei spĂ€teren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst. Abruf am 22. August 2024
cite-note-arbeitslosenquote-1414. ↑ Arbeitslosenzahlen. In: seco.admin.ch. Staatssekretariat fĂŒr Wirtschaft (SECO), 8. Juli 2021, abgerufen am 12. Juli 2021 (siehe Publikation «Die Lage auf dem Arbeitsmarkt im Juni 2021» vom 8. Juli 2021).
cite-note-1515. ↑ Bevölkerungsentwicklung 1850–1990. (PDF) Bundesamt fĂŒr Statistik, S. 183–184, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 18. November 2013; abgerufen am 19. Mai 2010.
cite-note-1616. ↑ Webseite des Bundesamts fĂŒr Statistik: Eidgenössische VolkszĂ€hlung 2000. Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden 1850–2000 (Memento vom 23. September 2015 im Internet Archive) (Ortsnamen in französischer Sprache), Microsoft-Excel-Datei, abgerufen am 19. Mai 2010.
cite-note-merkmale-1717. ↑ Wohnbevölkerung nach ausgewĂ€hlten Merkmalen und NationalitĂ€t sowie Geschlecht. (Microsoft Excel) Bundesamt fĂŒr Statistik, ehemals im Original (nicht mehr online verfĂŒgbar); abgerufen am 24. September 2009.@1@2Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)
cite-note-1818. ↑ Verfassung des Kantons Waadt. In: fedlex.admin.ch. Bundeskanzlei, 14. April 2003, abgerufen am 7. April 2021 (Stand am 11. MĂ€rz 2020).
cite-note-brosch-re-1919. ↑ Der Kanton Waadt 2009. (PDF; 4,0 MB) Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 25. August 2009; abgerufen am 24. September 2009.
cite-note-2020. ↑ Constitution. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 25. September 2009; abgerufen am 24. September 2009 (französisch).
cite-note-214. elections.vd.ch (abgerufen am 19. Mai 2010).
cite-note-225. nzz.ch (abgerufen am: 30. Mai 2012).
cite-note-236. Grand Conseil – Canton de Vaud, RĂ©partition des siĂšges. Kanton Waadt, 30. April 2017, abgerufen am 1. Mai 2017 (französisch).
cite-note-247. RĂ©sultats finaux de l’élection 2022 au Grand Conseil vaudois. Kanton Waadt, 20. MĂ€rz 2022, abgerufen am 26. MĂ€rz 2022 (französisch).
cite-note-258. Membres du Conseil d’État, le collĂšge gouvernemental, Kanton Waadt. Abgerufen am 31. MĂ€rz 2020.
cite-note-269. Histoire du Conseil | État de Vaud. Abgerufen am 31. MĂ€rz 2020 (französisch).
cite-note-2727. ↑ Election au Grand Conseil du 11 mars 2007 RĂ©sultats partiels du 16 mars 2007 Ă  17:08 Avancement du dĂ©pouillement des arrondissements. Abgerufen am 14. Dezember 2009.
cite-note-2828. ↑ Bruttoinlandsprodukt (BIP) nach Grossregion und Kanton - 2008-2022 | Tabelle. Abgerufen am 13. Dezember 2024.
cite-note-2929. ↑ Kantonales Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Einwohner - 2008-2022 | Tabelle. Abgerufen am 13. Dezember 2024.
cite-note-3030. ↑ Die wettbewerbsfĂ€higste Wirtschaft der Welt! Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 17. Dezember 2007; abgerufen am 14. Dezember 2009.
cite-note-3131. ↑ Biologische Landwirtschaft, 2020. In: atlas.bfs.admin.ch. Bundesamt fĂŒr Statistik, abgerufen am 11. Mai 2021.
cite-note-3232. ↑ RĂ©gion du LĂ©man. (PDF) S. 22, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 1. Oktober 2022; abgerufen am 14. Dezember 2009. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.genferseegebiet.ch
cite-note-3333. ↑ L’importance du tourisme pour l’économie vaudoise. (PDF) DĂ©partement de l’économie, November 2004, ehemals im Original (nicht mehr online verfĂŒgbar); abgerufen am 2. November 2009 (französisch).@1@2Vorlage:Toter Link/www.region-du-leman.ch (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)
cite-note-3434. ↑ ge.ch, französischsprachiger Handelsregister des Kanton Genf, Schreibweise Compagnie GĂ©nĂ©rale de Navigation sur le Lac LĂ©man beim Eintrag von Michel Jeannet (Schiffsrestauration). (Memento des Originals vom 30. November 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/ge.ch Abgerufen am 29. November 2016.
cite-note-3535. ↑ MOBILITÄT UND VERKEHR. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 17. Dezember 2007; abgerufen am 2. November 2009.
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46.6036.595coordinatesKoordinaten: 46° 36â€Č N, 6° 36â€Č O; CH1903: 535362 / 161653